Peiner Allgemeine Zeitung: Speck schockgefrostet.

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Hannover. Die Möglichkeiten abzunehmen werden immer obskurer – nun lässt die neue Eissauna (nicht süß, sondern frostig!) am Ernst-August-Platz die Kalorien schockgefrieren!


Wer seine Problemzonen drei Minuten von minus 160 Grad kalter Luft umwirbeln lässt, verbrennt laut den Betreibern des Schönheitsinstituts „Youthconnection“ bis zu 700 Kalorien – etwa so viel, wie ein Bundesligastürmer in einer Halbzeit. „Der Kälteschock regt den Stoffwechsel an, strafft die Muskulatur und fördert die Durchblutung“, erklärt Geschäftsführer Simon Duckstein den letzten Schrei aus Hollywood. Mit der Eissauna ist er der Erste niedersachsenweit, der den Kälteschock in Ein-Raum-Kammern anbietet. Neben Fettpölsterchen soll dieser auch Falten, Zellulitis und schlechte Haut eiskalt verschwinden lassen. Was unglaublich klingt, kommt bei den Kunden an: „Ich könnte Bäume ausreißen!“, berichtet Kundin Burgel Döhring, die sich fast täglich den Kälteschocks unterzieht. Ihre Energieschübe durch die vermehrte Endorphin-Ausschüttung nach der Behandlung wünscht sie auch ihrem Vater und überlegt, den 100-Jährigen mal in die Praxis mitzunehmen. Auch unter Topsportlern scheint sich die frische Brise zu lohnen: bei Franck Ribéry, Christiano Ronaldo und ganzen Fußballmannschaften gehört die Eissauna längst zum Alltag. „Durch die verbesserte Durchblutung nach Verengen und anschließendem Öffnen der Blutgefäße bei Temperaturwechsel können sich angespannte Muskeln schneller regenerieren “, erklärt Simon Duckstein. Dass die Eissauna weder Ersatz für Bewegung noch Freifahrtschein für ungesunde Ernährung ist, da sind sich der 31-Jährige und Ralf Blume, Chef Physiotherapeut der Fußballprofis von Hannover 96, einig.


Erschienen in der Samstagsausgabe (12.09.2015) in der „Peiner Allgemeine Zeitung“, Beitrag von Leandra Kristin Morich.

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