Neue Presse Hannover berichtet über neue Schweißtherapie ohne OP.

Neue Presse Hannover Schweißtherapie
Schwitzen ist eine lebenswichtige Funktion des Körpers, er kühlt damit den Organismus für die lebenswichtigen Funktionen des Gehirns und der Organe. Es gibt allerdings Menschen, bei denen übermäßiges Schwitzen zum Problem wird. Sie schwitzen stark, was meistens durch den unangenehmen Geruch und Flecken unter den Achseln für jeden sichtbar wird.

Tabuthema Achselschweiß: Wie eine neue Methode mit Mikrowellenenergie mehr Lebensqualität für Betroffene schafft

Das hemmt viele Menschen und sie schämen sich, obwohl sie keinen Einfluss auf das Schwitzen haben. Bei der Arbeit wird Abstand zu den Kollegen gehalten, aus Angst sie könnten etwas riechen und die Arme werden möglichst gar nicht gehoben. Auch privat werden meist bestimmte Farben gar nicht mehr getragen, da sie diese Schweißflecken nur noch mehr betonen würden.

Die meisten Menschen leiden heimlich. „Nur jeder 20ste geht tatsächlich damit zum Arzt“, weiß Fr. Dr. Nina Duckstein, Fachärztin für Plastisch Ästhetische Chirurgie.

Als erste Maßnahme werden die vielfältigen Deos, Gels und Cremes ausprobiert. Bei den meisten Menschen reicht dies häufig aus, allerdings können auch Nebenwirkungen wie Hautreizungen oder Jucken auftreten. Wirken diese nicht, kommt ein breites Spektrum von mehr oder weniger hilfreichen Mitteln wie Tee oder pflanzliche Tabletten zum Einsatz.

Beim Gang zum Arzt gibt es weitere medizinische Behandlungsmethoden. So kann er eine Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox) durchführen. Dieses Protein hemmt die Übertragung der Schweißnervenreize auf die Schweißdrüse. Somit ist die Schweißdrüse komplett funktionslos für die Wirkdauer des Botox. Die Wirkung ist zuverlässig, muss allerdings ca. alle 6-9 Monate erneuert werden. Wer eine dauerhafte Lösung sucht, kann sich die Schweißdrüsen auch operativ entfernen oder absaugen lassen. Diese Operationen werden häufig unter Vollnarkose durchgeführt und sind nicht risikofrei.


Bei der großen Anzahl an Lösungen ist also keine richtig zufriedenstellend. Deswegen wurde in den USA jetzt ein neues Verfahren entwickelt, das ebenso zuverlässige Ergebnisse wie die OP garantiert. Hierbei wird auf eine präzise Mikrowellentechnologie zurückgegriffen, welche genau in die entsprechende Gewebeschicht gelenkt wird. Dort werden die Schweißdrüsen dauerhaft zerstört. Eine Behandlung reicht meist völlig aus. Für die einstündige Behandlungsdauer wird der Bereich lediglich lokal betäubt. Die Wirkung wurde in diversen Studien nachgewiesen, sodass in den USA dieses Verfahren von der oberste Zulassungsbehörde für Medizinprodukte (FDA) sogar noch vor der OP empfohlen wird. Auch erste deutsche Fachkliniken setzen dieses erfolgreiche Verfahren ein.


„Als Ärztin stehe ich neuen Verfahren grundsätzlich skeptisch gegenüber. Daher habe ich neben Überprüfung der vielen Studien selbst lediglich eine Achsel behandeln lassen, um einen direkten Vergleich zu haben. Besonders beim Sport merke ich nun den extremen Unterschied und werde auch die andere Achsel behandeln lassen“, erklärt Frau Dr. Duckstein.


Sie hat aus Überzeugung diese Mikrowellen-Technologie „miraDry“ nach Hannover geholt, um Sie damit bei youthconnection behandeln zu können. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei youthconnection, Ernst-August-Platz 10, 30159 Hannover, www.youthconnection.de


TEXT erschienen in der NP-Ausgabe 20.Oktober 2016; Beilage Gesund und Schön


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