Alternatives Schmerzmittel: Durch Eissauna-Anwendung Schmerzmedikamente reduzieren

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Insgesamt leidet jeder 5te weltweit an chronische Schmerzen. Addiert man alle Diabetiker, Herz-Kreislauf-Erkrankten und Krebskranken zusammen, kommt man damit auf die gleiche Anzahl von Schmerzpatienten weltweit. Diese Gruppe beträgt ca. 1,5 Mrd. Menschen. So ist es durchaus nicht verwunderlich, dass es unzählige Schmerzmittel gibt. Viele chronische Schmerzpatienten würden gerne aufgrund der Nebenwirkungen sofort auf ihre Medikamente verzichten, aber der Ausstieg fällt nicht leicht. Eine nicht medikamentöse Alternative bietet einen neuen Ansatz, Schmerzen durch Selbstaktivierung des Körpers zu reduzieren, nämlich die Eissauna.


Konventionelle Schmerzmittel haben Nebenwirkungen

Chronische Schmerzpatienten bekommen ihre Schmerzen, Entzündungsprozesse und Beschwerden meist nur durch einen Mix aus diversen Schmerztabletten und evtl. immunsystemunterdrückende Tabletten wie Cortison in den Griff. Leider haben diese Medikamente nicht nur positive Wirkungen sondern auch eine Menge an Nebenwirkungen wie Magenschleimhautschädigung oder gerade beim Cortison die Stammfettsucht, Osteoporose oder dass die Haut dünner wird. Ist man selbst betroffen, ist einem nahezu jedes Mittel recht, Hauptsache die Schmerzen werden eingedämmt.


Ein alternatives Schmerzmittel: die Eissauna als Ganzkörperkältetherapie

Sind die Schmerzen oder Entzündungen dar, können viele Medikamente die Symptome reduzieren. Wird die Medikamente abgesetzt sind oftmals die Schmerzen wieder dar oder der Entzündungsprozess schreitet voran. Somit ist dieses nicht ohne weiteres möglich. Eine mögliche Lösung oder Abhilfe wäre der Einsatz der Eissauna als alternatives Schmerzmittel. Diese physikalische Behandlung kann Ihnen helfen Ihren Schmerzen durch Aktivierungsprozesse des Körpers natürlich zu reduzieren. Hierbei wird der gesamte Körper für bis zu 3 Minuten einer Kälte von -110°C bis -160°C (je nach Modernität der Anlage) ausgesetzt. Diese Sitzungen sollten im Rahmen einer Serie an Behandlungen durchgeführt werden.


Viele Studien bestätigen, dass die Eissauna ein alternatives Schmerzmittel ist

Die Reduzierung des Medikamentenverbrauches durch die Ganzkörperkältetherapie ist in vielen Studien untersucht worden und wurde durch die Beobachtung und Erfahrung vieler Ärzte bestätigt, die mit Kältekammern / Eissaunen (Kryosaunen) arbeiten. Die Hauptwirkung beruht hierbei auf der Tatsache, dass die Eissauna antiphlogistisch und analgetisch (anti-entzündlich und schmerzlindernd) wirkt.

Diese Tatsache wurde auch durch Prof. Dr. sc. med. Papenfuß in einer Studie über „Reduzierung des Arzneimittelverbrauchs nach Ganzkörperkältetherapie“ an chronischen Schmerzpatienten untersucht.

Er beschreibt, dass die antiphlogistische (antientzündliche) Wirkung durch Beeinflussung von Nervenerregungen durch die Extremkälte zustande kommen. Es resultiert eine Veränderung von zentralen Steuerungsvorgängen, die Einfluss auf lokale und systemische Entzündungen haben. Die Folge ist eine Anpassung der Aktivität von Entzündungsmediatoren, Zytokinen, T-Lymphozyten.

Die Schmerzreduktion ist die Folge der antientzündlichen Komponente der Kryosauna und mehrerer Veränderungen im Bereich der Nerven. Folgende Vorgänge sind für die Analgesie (Schmerzreduktion) verantwortlich:

  • Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) werden zentral gehemmt (desensibilisiert und deaktiviert) durch die Kältestimulierung von afferenten Nerven
  • Blockierung von Schmerzsensoren bei einer Hauttemperatur unter 10° (bei der klassischen Kältekammer werden Werte um 5°C erreicht, bei der Eissauna um 0°C)
  • Endorphinausschüttung (Glückshormonausschüttung) führt zur Anregung der deszendierenden analgetisch-inhibitorischen Bahnen
  • Die langsameren C-Schmerz-Nervenfasern werden durch die schnelleren thermischen Ad-Nervenfasern blockiert
  • Der „helle Kälteschmerz“ unterdrückt den „dumpfen“ Gelenkschmerz
  • Das Schmerzgedächtnis wird positiv beeinflusst (dieses hält oftmals chronische Schmerzen aufrecht)


Langzeiteffekt des alternativen Schmerzmittel

Die serielle Kryosauna-Kur (Ganzkörperkältetherapie) führt nach einer intensiveren Behandlungsserie zu einer Langzeitwirkung (bis zu 3 Monate und länger) und ist somit ein echt alternatives Schmerzmittel. Dieses ist ebenfalls wichtig für eine längerzeitige Verminderung der Medikamente. Diese Langzeitwirkung wurde in der Studie von Prof. Papenfuß, in der 689 Schmerzpatienten unterschiedlicher Ursache (z. B. Rheuma, Spastiken, Rückenschmerzen im Hals-und Lendenwirbelsäulenbereich) einbezogen wurden, bestätigt. 93,3% dieser Patienten litten an mittleren bis starken Schmerzen (auf der Schmerzskala mehr als 5). Nach einer 1 bis 3 wöchigen seriellen Kältetherapie (12 Sitzungen / Woche) war dieser Anteil auf 39,8% gesunken.


Fast die Hälfte der chronischen Schmerzpatienten war nach 3 Monaten schmerzfrei

Nach 3 Monaten stieg dieser Wert nur um 4%. Eine völlige Schmerzfreiheit erreichten 28,3% der Schmerzpatienten. Nach 3 Monaten waren 51,6% der Patienten schmerzfrei (Langzeitwirkung der Kryosauna). Etwa die Hälfte der Patienten kam ohne entzündungshemmende oder schmerzstillende Medikamente (Analgetika) aus.


Weitere Studien zum Einsatz von Kryotherapie als Alternatives Schmerzmittel

Stratz berichtet in seiner Studie „Erfahrungsbericht zur Ganzkörperkältetherapie“ über eine 68% Senkung der NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika) nach Ganzkörperkryotherapie. Beim Morbus Bechterew waren nach der Kryosaunatherapie 75% ohne NSAR.


Prof. Papenfuß konnte in einer anderen Studie feststellen, dass 56% der Rheumatoiden Arthritis Gruppe (Patientenanzahl 218) nach Ganzkörperkältetherapie ihr Cortison (Glukokortikoide) und nichtsteroidale Antirheumatika reduzieren bzw. vollständig absetzen konnten. In der Morbus Bechterew Gruppe (Anzahl 49) konnte Cortison und NSAR bei 62% der Patienten reduziert bzw. abgesetzt werden. Völlige Schmerzfreiheit war bei 44% der Rheuma und 48% der Bechterew-Patienten auszumachen. Die Kryosaunaanzahl lag zwischen 15 und 30.


Benkenstein beschrieb in ihrer Dissertation „Die Ganzkörperkältetherapie der Rheumatoiden Arthritis…“ eine Besserung bei Rheumapatienten mit hoher entzündlicher Aktivität (Anzahl 149 von 161) nach bereits 9 bis 20 Sitzungen.


Ploss, Bittermann, Teuber hielten auf dem Symposium zur Ganzkörperkältetherapie in Österreich 2006 den „Stellenwert der systemischen Kryotherapie“ fest, dass nach 10 Tagen Kryosauna-Therapie eine signifikante Senkung des Kortikoid- und NSAR- Verbrauchs bei 48 Rheuma-Patienten zu sehen war.


Zusammenfassend kann mal also sagen, dass der Versuch der Schmerzreduktion egal welcher Genese mit einer seriellen Eissauna-Therapie auf jeden Fall eine echte Alternative darstellt. Medikamentöse Nebenwirkungen gibt es keine, so dass diese physikalische, naturheilkundliche Therapieform ein wirklich alternatives Schmerzmittel darstellt! Einige Personen wie Schwangere, Magersüchtige und Kälteallergiker dürfen diese Anwendung nicht durchführen.
Zum Teil wird diese Behandlung schon von den Krankenkassen getragen.


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